
Zurück in die Zukunft – KjG Hasbergen im Zeltlager auf Zeitreise
Direkt zu Beginn der Sommerferien traten 72 kleine Zeitreisende zusammen mit 25 Gruppenleiter*innen die gemeinsame Anreise zum Zeltlager in Hövelriege bei Paderborn an. Welche Epochen auf der Reise durch die Zeit angesteuert wurden und welche Herausforderungen entgegenstellen, erfahren Sie hier.
Kreuzfahrt auf dem Strom der Zeit
Unter dem Motto „Reise durch die Zeit“ gab es auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Programm aus Spielen und Wettkämpfen für die Kinder zu bestreiten. Am ersten Abend wurden sie auf ihrer Kreuzfahrt durch die Zeit begrüßt. Dazu gab es eine Show-Einlage der Besatzung des „Zeit-Schiffs“, angeführt durch die Kapitäne Dominik Heinrich und Jonas Küssner.
In den folgenden Tagen besuchte man die Epoche der Steinzeit, der Antike, das Mittelalter, die Zeit der Entdecker und Seefahrer, die wilden Zeiten der 70er/80er Jahre und die Zukunft. In den Epochen gab stellten die Kinder in einem Programm aus Stationsläufen, Gameshows, Schwimmbadbesuch, Nachtwanderung und Geländespielen ihre Fähigkeiten unter Beweis.
Große Zahl an Anmeldungen eine erfreuliche Herausforderung
Mit 72 Kinder-Anmeldungen konnte ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den letztes Jahr noch ca. 40 Kindern verzeichnet werden. Mittlerweile hat das Zeltlager damit schon fast wieder das Niveau von 2019, also vor der pandemiebedingten Pause, erreicht.
„Das freut uns natürlich auf der einen Seite“, so die Lagerleitung, „bedeutet allerdings auch einen größeren Aufwand für unsere ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen. Wir mussten dieses Jahr z.B. einen Großteil unserer Zelte vor dem Zeltlager neu imprägnieren und im Programm häufig Gruppenleiterinnen zur Hilfe in der Küche abstellen.“.
Ein unerwartetes Abenteuer
Während das Zeltlager fast die ganze Woche mit warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein gesegnet war, löste die Wettervorhersage für die vorletzte Nacht Unmut bei den Verantwortlichen aus: Regen, Gewitter, Sturm. Plötzlich gab es einen neuen Programmpunkt für den Tag: Zelte wetterfest machen.
In den Abendstunden wurde dann durch Aufnahmen aus dem Fernsehen das Ausmaß des Unwetters deutlich, welches in der Nacht herangehen sollte. In Absprache mit der örtlichen Feuerwehr und dem Ordnungsamt fiel daraufhin die Entscheidung: Evakuierung.
Durch die schnelle Zusammenarbeit der Gruppenleiter*innen und die frühe Absprache mit den Behörden konnten alle Kinder in kürzester Zeit in eine nahegelegene Grundschule evakuiert werden. Am nächsten Morgen war der Zeltplatz trotz des Unwetters noch in einem bezugsfähigen Zustand, sodass man in die Zelte zurückkehren konnte.
Erschöpft aber zufrieden
Am 1. Juli kehrten schließlich alle Kinder nach Hasbergen zurück, während für die Gruppenleiter*innen noch ein weiterer Tag zum Abbau anstand.
„Am Ende waren wir dann doch alle sehr erschöpft von der vergangenen Woche im Zeltlager“, so die Lagerleitung. „Dennoch sind wir glaube ich alle sehr zufrieden damit, wie gut alles geklappt hat. Wir freuen uns auf jeden Fall schon mal auf nächstes Jahr!“